Röntgenfluoreszenzanalyse

 


Die Methode kann für die Bestimmung der Elemente Natrium bis Uran (Metalle und viele Halbmetalle / Nichtmetalle) in unterschiedlichsten Stoffen eingesetzt werden. Der Gehalt der interessierenden Komponenten kann von kleinen Verunreinigungen (Mikrogramm pro Gramm) bis zu Hauptbestandteilen (%-Bereich) reichen.

Die Röntgenfluoreszenzanalyse ist prinzipiell eine zerstörungsfreie Methode. Die Probengröße ist nur durch die Geometrie der Probenschleuse begrenzt. Üblicherweise können Objekte bis zu einer Dimension von 25 x 20 x 12 cm direkt untersucht werden.

Feststoffe werden von Röntgenlicht bestrahlt. Die Strahlung regt kernnahe Elektronen in den Atomen der Probe an und löst damit eine charakteristische Fluoreszenzstrahlung der im Probenmaterial vorhandenen Elemente aus. Die Fluoreszenzstrahlung wird durch einen Einkristall-Polychromator (Wellenlängendispersive RFA = WDX) oder einen Szintillationskristall (Energiedispersive RFA = EDX) zerlegt und mittels Ionisationsdetektoren oder Photodioden detektiert. Die gemessene Wellenlänge bzw. Energie der Fluoreszenzstrahlung ist charakteristisch für die Elemente in der untersuchten Probe. Da die Intensität der Fluoreszenzstrahlung vom Massenanteil des untersuchten Elements abhängt, kann nicht nur eine Identifizierung, sondern auch eine Quantifizierung vorgenommen werden.
     
 

 

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